verzweifelte Frau, Frau hinter Milchglas sucht den Ausweg

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Magersucht und Bulimie ist eine Krankheit.

Sie beginnt oft harmlos und leise. Aber wenn man einmal gefangen ist in der Anorexie oder Bulimie, lässt sie viele ihr ganzes Leben lang nicht mehr los. Leider schaffen es weniger wie 50%, die Essstörung dauerhaft zu überwinden und 10% sterben sogar an ihr.

Für viele Menschen sind Essstörungen ein großes Rätsel. Die Angehörigen sind mit dem tragischen und bizarren Verhalten der Betroffenen konfrontiert, die Betroffenen selber verstehen ihre Krankheit oft nicht und versuchen, diese zu vertuschen oder sich für sie zu schämen. Sie möchten sich nicht eingestehen, dass sie krank sind.

Essgestörte leben in ihrer eigenen, sehr negativen Welt. Sie verneinen sich selbst und leben mit einem übermächtigen Selbsthaß.

Alles was sie erleben, nehmen sie negativ und gegen sich gerichtet wahr. Sie glauben, dass sie nichts Gutes verdient haben. Die Betroffenen fühlen sich oft als wertloser und schlechter Mensch, böse und nicht wert, am Leben zu sein.

Sie haben panische Angst vor der Gewichtszunahme. Ihre Gedanken, Ihr Tun und Lassen, alles dreht sich ausschließlich um das Thema Essen. Sie stellen sich täglich mehrmals auf die Waage. Egal welche Zahl auf der Waage erscheint, ihr Spiegel sagt: "Du bist zu dick".
Wenn die Betroffenen merken, dass sie die Zahl auf der Waage schrumpfen lassen können, gibt ihnen das ein Gefühl der Macht. Jedes verlorene Gramm ist ein Sieg für sie. Diese Macht ist jedoch trügerisch, da sie die Betroffenen zerstören kann.

Nicht die Magersüchtige oder Bulemikerin hat die Kontrolle über ihre Krankheit - die Krankheit hat die Kontrolle über die Betroffene.

Das Essen oder Nicht Essen ist nicht die Krankheit allein, es ist ein Symptom, dass es den Betroffenen nicht gut geht und dass sie Hilfe brauchen.

Es gibt einen Weg dem Patienten zu zeigen, dass er es verdient hat, am Leben aktiv teilzunehmen, dass er Spaß haben darf, dass er toll ist, so wie er ist und dass er seine beste Freundin und sogleich auch verhasste Feindin, die Essstörung, nicht mehr braucht.

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